Mit 67 Jahren beschloss ich zum ersten Mal, mich mit einem Mann im Ausland zu treffen. Doch ich hätte mir niemals vorstellen können, dass dieses Date für mich in einem wahren Albtraum enden würde und ich schon wenige Minuten später voller Panik vor einem geheimnisvollen Fremden davonlaufen würde. 😱😱
Mit 67 Jahren fasste ich zum ersten Mal den Mut, allein ins Ausland zu reisen. Vor der Reise gab ich mir selbst ein Versprechen: Eine ganze Woche lang würde ich zum Leben nur noch „Ja“ sagen. Ja zu neuen Eindrücken, unbekannter Küche, Spaziergängen, neuen Bekanntschaften und allem, was mir früher zu gewagt erschienen war.
Nach dem Tod meines Mannes hatte ich viele Jahre sehr zurückgezogen gelebt, bis meine Tochter mich eines Tages fragte:
„Mama, wann hast du das letzte Mal etwas getan, einfach weil du es wirklich wolltest?“
Ich hatte keine Antwort.
Bereits am zweiten Tag meiner Reise lernte ich zufällig einen charmanten Mann namens Michael kennen.
Er war etwa fünfzig Jahre alt und hatte ebenfalls seine Frau verloren. Trotz des deutlichen Altersunterschieds erinnerte ich mich an mein Versprechen, aus Angst vor der Vergangenheit nicht auf das Glück zu verzichten.
Wir unterhielten uns bei einer Tasse Kaffee, frühstückten gemeinsam, gingen spazieren und verbrachten anschließend noch einige wundervolle Tage miteinander.
Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte ich mich nicht mehr einsam. Es schien, als wäre endlich jemand an meiner Seite, der mich auch ohne viele Worte verstand.
Am letzten Abend lud mich Michael in ein gemütliches Restaurant ein und sagte geheimnisvoll, er habe eine kleine Überraschung für mich vorbereitet.
Kaum hatten wir das Restaurant betreten, erkannte ihn ein Mitarbeiter sofort und begrüßte ihn wie einen Stammgast. Ich war überrascht, denn zuvor hatte Michael behauptet, noch nie dort gewesen zu sein.
In diesem Moment klingelte sein Telefon. Er entschuldigte sich, sagte, er sei gleich zurück, und ging hinaus.
Einige Minuten vergingen, doch er kam nicht zurück.
Ein seltsames Gefühl der Unruhe überkam mich. Ich beschloss, nach ihm zu suchen, und ging unauffällig weiter.
Aus dem Innenhof hörte ich seine Stimme. Er war nicht allein.
Ich machte noch einen Schritt… und erstarrte vor Schock…
In diesem Augenblick begriff ich, dass ich einen schrecklichen Fehler gemacht hatte, indem ich einem Menschen vertraut hatte, der überhaupt nicht der war, für den er sich ausgegeben hatte. Vor Angst war ich wie gelähmt, als mir klar wurde, dass ich mein eigenes Leben in tödliche Gefahr gebracht hatte. 😱😱
Die Fortsetzung meiner Geschichte habe ich im ersten Kommentar erzählt und ich hoffe sehr auf eure Unterstützung. Wie hättet ihr an meiner Stelle gehandelt? Haben 67-Jährige wirklich kein Recht auf Glück? 👇👇
Vorsichtig folgte ich ihm und sah kurz darauf, wie Michael sich mit einer anderen Frau traf.
Sie unterhielten sich einige Minuten, danach überredete er sie ganz ruhig, hinter ein kleines Haus in der Nähe zu gehen. Ohne genau zu wissen warum, folgte ich ihnen ebenfalls heimlich.
Was dann geschah, ließ mich vor Entsetzen erstarren. Ich sah, wie Michael die Frau kaltblütig tötete. An seinen sicheren Bewegungen war sofort zu erkennen, dass er so etwas nicht zum ersten Mal tat.
Pures Entsetzen ergriff mich. Ich schlich lautlos aus dem Hof und rannte, ohne mich umzudrehen, direkt zur Polizei.
Die Beamten fuhren sofort zum Tatort und nahmen Michael fest, während er versuchte, die Spuren der Tat zu beseitigen.
Während der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Haus ihm gehörte.
Das Schlimmste sollte jedoch erst noch folgen: Bei der Durchsuchung des Grundstücks fanden die Ermittler die sterblichen Überreste mehrerer Touristinnen, die zuvor als vermisst gegolten hatten.
Später wurde sein Vorgehen bekannt. Er suchte gezielt ältere, alleinreisende Frauen aus.
Zunächst lernte er sie kennen, gewann schnell ihr Vertrauen und überschüttete sie mit Aufmerksamkeit und Fürsorge. Anschließend lud er sie in genau dieses Restaurant in der Nähe seines Hauses ein und schlug danach vor, den Abend bei ihm fortzusetzen.
Dort gerieten die Frauen in seine tödliche Falle.
Als ich schließlich die ganze Wahrheit erfuhr, lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Hätte an jenem Abend nicht das Telefon geklingelt und wäre ich Michael nicht gefolgt, hätte ich sein nächstes Opfer sein können.
