Er küsste eine blinde Frau, um sich vor der Polizei zu verstecken… Er hatte hundert mögliche Reaktionen von ihr durchdacht, doch was sie tat, ließ den Mann wie angewurzelt stehen

Er küsste eine blinde Frau, um sich vor der Polizei zu verstecken… Er hatte hundert mögliche Reaktionen von ihr durchdacht, doch was sie tat, ließ den Mann wie angewurzelt stehen. Alles würde anders enden, als er erwartet hatte 😳😨

Die Sirenen waren schon ganz nah, und ihr Klang zerriss die Abendluft, wie eine Warnung, die nur er hören konnte.

Der Mann blickte schnell um sich, auf der Suche nach irgendeinem Ausweg, irgendeiner Möglichkeit, sich in der Menge aufzulösen, doch die Straße erschien plötzlich zu offen, zu hell, zu gefährlich.

Die Menschen verlangsamten ihre Schritte, drehten sich um, jemand zog sein Handy heraus, jemand sah einfach besorgt, und die Zeit, die ihm blieb, wurde immer weniger.

Und dann sah er sie.

Die blinde Frau stand vor einem Schaufenster, den Kopf leicht dem Geräusch zugewandt, aber keinen Schritt machend. In ihren Händen hielt sie einen dünnen weißen Stock, und ihr Gesicht blieb erstaunlich ruhig, als würde um sie herum nichts geschehen.

In diesem Moment schossen ihm hunderte mögliche Reaktionen durch den Kopf: Sie würde ihn wegstoßen, schreien, Angst haben, um Hilfe rufen. Aber es gab keinen anderen Ausweg.

Er trat abrupt heran und küsste sie, so als wären sie schon lange zusammen, als wäre es nur ein Treffen von Liebenden mitten auf der lauten Straße.

Alles um ihn herum erstarrte für einen Moment.

Die Sirenen wurden leiser, die Schritte der Polizisten gingen ganz nah vorbei, und niemand warf ihnen auch nur einen Blick zu. Der Plan funktionierte… zumindest dachte er das.

Denn als der Lärm schließlich verklang, lächelte die Frau langsam und sagte leise das, was ihn erstarren ließ, und er plötzlich verstand, dass alles anders enden würde, als er erwartet hatte 😳😨

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Er küsste eine blinde Frau, um sich vor der Polizei zu verstecken… Er hatte hundert mögliche Reaktionen von ihr durchdacht, doch was sie tat, ließ den Mann wie angewurzelt stehen

Denn als der Lärm schließlich verklang, lächelte die Frau langsam und sagte leise:

— Du küsst so, dass ich gar nicht weiß, ob ich dich verhaften oder dir danken soll. Obwohl, um ehrlich zu sein, sieht man deutlich, dass es bestimmt nicht das erste Mal ist, dass du so schön entkommst.

Er verharrte für einen Moment, richtete sich dann langsam auf und schielte.

Er machte einen Schritt zur Seite, um zu verschwinden, doch sie war schneller. Eine Bewegung — und er lag bereits auf dem Asphalt, und ihre Stimme klang ruhig und fast spöttisch:

— Beruhige dich. Du bist festgenommen. Und übrigens, du küsst verdächtig selbstbewusst für jemanden, der angeblich nur zufällig vorbeiging.

— Liebling, nicht gleich so. Ich hatte auf Dank gehofft, aber so gleich — zu zweit auf dem Boden, in Handschellen — das ist selbst für mich zu viel.

Er lachte leise, ohne auch nur zu versuchen, sich zu befreien.

Er küsste eine blinde Frau, um sich vor der Polizei zu verstecken… Er hatte hundert mögliche Reaktionen von ihr durchdacht, doch was sie tat, ließ den Mann wie angewurzelt stehen

— Normalerweise verlieren Frauen nach meinem Kuss den Kopf, und du rufst Verstärkung.

Sie drückte den Knopf am Funkgerät, schwieg jedoch einen Moment, als hätte sie nicht erwartet, dass sie lächeln würde.

— Täusche dich nicht selbst.

— Dann hatte ich wohl Glück, — antwortete er ruhig. — Nicht jeden Tag wird man von einer schönen Frau verhaftet.

Als das Auto ankam, drehte er den Kopf und fügte leise hinzu:

— Hör zu, wenn ich ein Jahr bekomme… wirst du dich wenigstens manchmal daran erinnern, wie ich dich geküsst habe?

Sie sagte nichts, schaute nur einen Moment weg, und das war genug.

Das Jahr verging langsam. Es stellte sich heraus, dass er nur ein Hacker war, der sich an einen Ort begeben hatte, wo er nicht hätte sein sollen. Als sich die Türen des Gefängnisses öffneten, trat er hinaus und erwartete, nur seine Familie zu sehen.

Aber neben ihnen stand sie.

Ohne Uniform. Ohne kalten Blick. Und als er näherkam, sagte sie leise:

— Na, Flüchtling… jetzt wirst du versuchen, mich ohne Sirenen zu küssen?